Elke Beutler Physiotherapeutin

Supervision

Supervision

Berufliche Beratung / Supervision und Seminare für Einzelpersonen, Gruppen oder Teams aus dem medizinischen, sozialen und pädagogischen Kontext, die ihr Handeln im Berufsalltag reflektieren wollen.

 

1 ) Supervisionsangebot für medizinische Berufe

a) Einzelsupervision

Supervision bietet die Möglichkeit,spezifische Themen und Situationen, die im Berufsalltag immer wieder auftreten, näher anzuschauen und aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
Meine Erfahrung ist, dass z.B. Konflikte, Stress und Kommunikationsprobleme
uns oft die Lust und Leichtigkeit am Beruf nehmen.
Sie benötigen viel Energie, lassen spontane Entscheidungen kaum zu und können gesundes Wachstum und Veränderung behindern.
Hier bietet sich die Möglichkeit, solche „Symptome“ und die zugrunde-
liegende Dynamik näher zu erforschen und gezielt erste Schritte der Veränderung einzuleiten.

Weitere praktische Themen können z. B. sein:

  • Klare und effiziente Kommunikation (mit Kollegen, Patienten, Angehörigen, Ärzten, Institutionen etc.)
  • Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
  • Persönliche Grenzen und Abgrenzung
  • Berufliche Veränderung und Perspektiven
  • Mein „Energiehaushalt“ (Umgang mit den eigenen Energieressourcen; Psychohygiene etc.)

b) Gruppen- / Teamsupervision

  • Professionelle Reflexion
  • Von beruflichen Themen und Interessen Einzelner und des Teams / der Gruppe lernen
  • „Kommunikations-Kultur“ untereinander
  • Ansprechen schwieriger Situationen und von Konfliktsituationen
  • Professionelle Kommunikation
  • Neue Ideen, Wünsche, Veränderungen, Kritik etc.
  • Motivation und Zufriedenheit
  • Fallbesprechungen

2) Patientenorientierte Kommunikation – „wenn Gespräch und Therapie zusammenkommen“

Diese Fortbildung bietet einen Einblick und Erfahrung in die Grundlagen der “professionellen Kommunikation” und gibt an Hand theoretischer Hintergründe, praktischer Übungssituationen und Fallbeispielen die Möglichkeit, den eigenen Kommunikationsstil näher kennen zu lernen und bewusst einzusetzen.
In unserem Berufsalltag erhält die kommunikative Kompetenz einen immer größeren Stellenwert. Letztlich entscheiden nicht nur „physiotherapeutische Techniken“ über unseren Behandlungserfolg, sondern wie schon lange bekannt ist, ist der „Hauptwirkfaktor“ die Beziehung zum Patient / Klient.

Denn in den letzten Jahren hat sich deutlich gezeigt, dass eine tragfähige und vertrauenswürdige Beziehung, bei der Gefühle mit einfließen können, einen wesentlichen Faktor für einen günstigen Heilungsverlauf darstellt und die Genesung nachhaltig beeinflusst.

Das heißt, eine wesentliche Rolle spielt das Vertrauen, das der Patient in uns hat und wie glaubwürdig (authentisch) wir als Person sind.
Bei Behandlungsbeginn ist die Anamnese eine große Informationsquelle, ergänzt durch das jeweilige „update“ im weiteren Verlauf. Die Patienten geben dabei oft verbale und non-verbale „Signale“, verbunden mit unterschwelligen Gefühlen, die in der Behandlung mitberücksichtigt werden müssen und so eine große Ressource darstellen, wenn wir diese für uns nutzen können.

Individuelles Seminar als Angebot für Praxen, Schulen, Bildungseinrichtungen etc.

Modul I: Einführung in Kommunikation

  • Grundlagen der Kommunikation
  • Phasen und Prozesse von Beratungs- / Behandlungs-Setting
  • Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers
  • „Aktives Zuhören“
  • 3 Grundhaltungen auf Seiten des Beraters
  • Unterschiedliche Kommunikationskanäle
  • Verschiedene Kommunikationsebenen im Gespräch

Modul II: Klar und effektiv

  • Erkennen von Stärken und Schwächen des eigenen Kommunikationsstils
  • Nonverbale Kommunikation / Körpersprache
  • Patientenorientierte Gesprächsführung
  • Kommunikation als Kompetenz (z. B. kritische Situationen und „schwierige“ Patienten)

Häufig kristallisieren sich zum Beispiel folgende Interessen bei den Teilnehmern im Bezug auf den Patient/Klient heraus, die in Modul II abgehandelt werden:

  • Wie treffe ich die Grundhaltung des Patienten?
  • Wie stelle ich Fragen?
  • Wie kann ich den Patient/Klient aktiv in den Bewusstwerdungsprozess miteinbeziehen?
  • Einbringen und besprechen von Fallbeispielen

 

(Kurssprachen: Deutsch & ggf. Englisch)